Ateliers Congrès NATURE 5/10
«La biodiversité - notre futur»

Les participants peuvent prendre part à un atelier (durée: 1 heure 45) le matin. Les ateliers se déroulent en langue allemande (D1-D22) ou française (F1-F6). Quatre ateliers sont bilingues et se tiennent en allemand et français (B1-B4). La responsabilité du contenu des ateliers incombe aux organis-mes organisateurs nommés ci-dessous.

Les ateliers sont répartis en trois catégories. Celles-ci indiquent le type d’atelier:
 

Cercle de travail:

Élaboration commune de possibilités d’actions

Cercle de discussion:

Débats et discussions

Cercle d’information:

Présentation détaillée avec questions

Ateliers en allemend

D01 - Biodiversität in Basel - das Naturinventar des Kantons Basel-Stadt

Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, Stadtgärtnerei Basel

Présentation: Matthias Plattner, Hintermann & Weber AG; Martin Frei, Biologe

Modération: Dr. Yvonne Reisner, Stadtgärtnerei

Welche Flächen sind im Kanton Basel-Stadt aus Sicht des Naturschutzes wertvoll? Die Referenten stellen die Ergebnisse aus dem neuen kantonalen Naturinventar vor. Kartiert wurden Pflanzen, Flechten, Amphibien, Reptilien, Mollusken, Fledermäuse, Heuschrecken, Libellen und Schmetterlinge.

Zielgruppe: Fachleute und Interessierte aus Wissenschaft, Verwaltung und Politik mit Bezug zu Natur- und Landschaftsschutz sowie Biodiversität.

D02 - Raumplanung und Biodiversität

Bundesamt für Raumentwicklung (ARE)

Présentation: Bettina Tschander, Grün Stadt Zürich

Modération: Reto Camenzind-Wildi, ARE

Der Workshop besteht aus drei Teilen: Nach einem Inputreferat werden die Synergien zwischen der Raumplanung und der Biodiversität diskutiert. Danach wird den Fragen nachgegangen, wie die Biodiversität im bestehenden Siedlungsraum erhöht werden kann und welche Rolle den Akteuren zukommt.

Zielgruppe: Fachpersonen und Interessierte.

D03 - Landwirtschaft braucht Biodiversität - Biodiversität braucht Landwirtschaft

Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), Schweizerischer Bauernverband (SBV) und Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz

Présentation: Samuel Vogel, BLW; Sarah Pearson, BAFU; Michael Schaad, SVS; Heinz Hänni, SBV

Modération: Regula Benz, agridea Lausanne

Welche Bedeutung hat die Landwirtschaft für die Biodiversität? Welche Bedürfnisse hat die Biodiversität in der Kulturlandschaft? Mit welchen Instrumenten soll die Biodiversität gefördert werden? Wie zielführend sind bisherige Instrumente, wo bestehen Zielkonflikte und welche Lösungsansätze sind denkbar?

Zielgruppe: Fachleute von NGOs, kantonalen und lokalen Behörden, landwirtschafts- und ernährungswirtschaftlichen Branchen, Landwirte, Politik.

D04 - Konsum und Biodiversität - Gegensatz oder Befruchtung? Beitrag der Konsumentinnen und Konsumenten zur Biodiversität?

Coop, Bio Suisse, Stiftung für Konsumentenschutz, Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL) und ProSpecieRara (PSR)

Présentation: Sibyl Anwander, Coop; Sara Stalder, Stiftung für Konsumentenschutz; Karin Nowack, Bio Suisse; Patrik Aebi, BLW; Eric Wyss, FiBL; Béla Bartha, PSR

Modération: Christina Mihajlovic-Wachter, Pluto International

Der Beitrag und die Verantwortung von Konsumentinnen und Konsumenten, von Politik, Label- und Produzentenorganisationen, Anbietern und Konsumentenvertretern zur Förderung der Biodiversität soll dargelegt werden. In der Diskussion sollen Rahmenbedingungen, Forderungen, Bedürfnisse, Anreizsysteme etc. ausgelotet werden, mit denen die Förderung der Biodiversität durch den individuellen Konsumierenden unterstützt werden kann.

Zielgruppe: Vertreter von Konsumentenorganisationen, Kontrollstellen, Behörden, Vermarktung, Biodiversitätsfachpersonen, Beratende, Landwirte und Landwirtinnen.

D05 - Biogarten auf dem Bundesplatz? Förderung der Biodiversität im urbanen Raum

Coop, Bioterra, Schweizerische Kantonsplanerkonferenz (KPK), Schweizer Familiengärtner-Verband, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)

Présentation: Christian Waffenschmidt, Coop; Rolf Heinisch, Bioterra; Bernard Staub, KPK (angefragt); Walter Schaffner, Schweizer Familiengärtner-Verband; Doris Tausendpfund, ZHAW

Modération: Franziska Oswald, sprouts

Kleinräumige Grünflächen mit Zier- und Nutzpflanzen im urbanen Raum steigern nicht nur die Biodiversität, sondern fördern die Attraktivität urbaner Gebiete und soziale Kontakte. Der Workshop möchte entsprechend einen Beitrag an die kreative Nutzung des urbanen Raums zur Steigerung der Biodiversität leisten. Es werden innovative Beispiele vorgestellt sowie Ideen und Rahmenbedingungen zur Biodiversitäts-Förderung aus verschiedenen Perspektiven diskutiert und ausgelotet.

Zielgruppe: Interessierte Individuen, Vertreter von Behörden, Raum- und Städteplaner, Biodiversitätsfachpersonen, (Hobby-) Gärtner u.a.

 

D06 - Charta für Weinberge in Biodiversität - ein agroökonomisches Gesamtkonzept

Delinat-Institut für Ökologie und Klimafarming, Fondation Delinat-Institut

Présentation: Hans Peter Schmidt und Claudio Niggli, Delinat-Institut

Modération: Hans Peter Schmidt

Durch intelligente Strategien zu mehr Biodiversität lassen sich landwirtschaftliche Stoff- und Energieströme optimal nutzen, wodurch die Landwirtschaft auch für Klimaschutz und Energieerzeugung wichtige Beiträge leisten kann, wie am Beispiel des Weinbaus gezeigt wird.

Zielgruppe: Agronomen, Ökologen, Biologen, Geographen, Landschaftsplaner, Labelgeber, Politiker, Winzer.

D07 - Biodiversitätsförderung im Wald - ein Dilemma?

Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL

Présentation: Kurt Bollmann und Thomas Wohlgemuth, WSL; Ueli Bühler, Amt für WAld Graubünden; Rolf Ehrbar, Kreisförster SG; Markus Bolliger, BAFU

Modération: Otto Wildi, WSL

Wie gut lassen sich Ergebnisse der Biodiversitätsforschung und davon abgeleitete Umsetzungskonzepte (Biotopschutz, Reservate, Ausgleichsflächen, Aktionspläne) in der Forstpraxis umsetzen? Wo entstehen Zielkonflikte? Instrumente und Massnahmen werden vorgestellt und diskutiert.

Zielgruppe: Fachleute aus Forschung, Behörden, Forstpraxis, NGOs.

D08 - Urbane Biodiversität und ihre Bedeutung für die Stadtbewohner - neue Erkenntnisse aus dem Projekt BiodiverCity

Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL und Arbeitsgemeinschaft SWILD Zürich

Présentation: Marco Moretti, WSL; Thomas Sattler, WSL; Robert Home, WSL; Fabio Bontadina, SWILD; Karin Hindenlang, Grün Stadt Zürich

Modération: Manuela Di Giulio und Tobias Buser, WSL

Im interdisziplinären Projekt «BiodiverCity» erforschten Natur- und Sozialwissenschaftler gemeinsam den Artenreichtum in Schweizer Städten und die Bedeutung vielfältiger Grünflächen für die lokale Bevölkerung. Im Workshop präsentieren wir Resultate daraus und diskutieren praktische Massnahmen zur Förderung der Biodiversität in Städten.

Zielgruppe: Fachleute aus der Forschung sowie Gemeinde- und Stadtverwaltungen, Grünflächen- und Liegenschaftsverwaltungen, Stadt- und Landschaftsplanung, Naturschutz, Lehrpersonen, Interessierte.

D09 - Kies oder Kröten?

Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie (FSKB)

Présentation: Doris Hösli, FSKB; Silvia Zumbach, KARCH

Modération: Andrea Brunner FSKB

Kiesgruben und Steinbrüche bieten Lebensraum für eine ungeahnte Anzahl von Pflanzen und Tieren. Durch den Abbau der Ressource Kies werden Lebensräume zerstört und gleichzeitig neue geschaffen. Ökonomie und Ökologie – Zusammenspiel oder Konflikt?

Zielgruppe: Alle Interssierten.

D10 - Dschungel unter den Füssen: Hat die Bodenbiodiversität für natürliche und landwirtshaftliche Ökosysteme eine Bedeutung?

Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART), Eidgenössische Technische Hochscule Zürich (ETHZ), Forschungsanstalt Agroscope Chanigns-Wädenswil (ACW)

Présentation: Dr. Mcihael Winzeler, ART; Dr.Otto Daniel, ACW; Dr. HAnsruedi Oberholzer, ART; Dr. Martin Schroth, ETHZ; Dr. Marcel van der Heijden, ART; Dr. Franco Widmer, ART

Modération: Dr. Michael Winzeler

Die Biodiversität ist äusserst wichtig für das Funktionieren von Ökosystemen. Wir zeigen die faszinierende Welt des Lebens unter der Erde. Wir diskutieren, ob und wie man Bodenbiodiversität in landwirtschaftlichen und anderen Ökosystemen messen, schützen und nutzen kann.

Zielgruppe: Öffentlichkeit Biologen, Behörden, Umweltschützer, Politiker, Landwirte.

D11 - Ranger in der Schweiz - im Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur

Greifensee-Stiftung, Swiss Rangers und Bildungszentrum Wald Lyss (BZW Lyss)

Présentation: Urs Wegmann, Greifensee-Ranger; Pascal Balmer, Swiss Rangers; Patrick Bonfils, BZW Lyss

Modération: Dr. Ute Schnabel-Jung, Geschäftsführerin Greifensee-Stiftung

In Schutzgebieten und anderen sensiblen Naturräumen treffen die Interessen von Mensch und Natur aufeinander. Immer häufiger werden an diesen Schnittstellen Ranger eingesetzt. Wer sind diese Ranger? Was sind ihre Aufgaben? Und was kosten sie?

Zielgruppe: Mitarbeiter, Verwaltungen und Aufsichtsbehörden von Naturparks, Naturschutzgebieten, Vertreter von Naturschutzorganisationen, Interessierte an Ranger-Aufgaben, weitere Interssierte.

D12 - Bringen die neuen Ökosysteme gleichwertige Ökosystemservices wie die alten?

Hintermann & Weber AG

Présentation: Peter Duelli, WSL

Modération: Darius Weber, Hintermann & Weber AG

Ökosysteme, die es nur wegen der menschlichen Zivilisation gibt, können komplett verschiedene Arten enthalten als die früher vorhandenen natürlichen Ökosysteme. Sie können aber gleichwertige Ökosystemleistungen erbringen wie natürliche (Nature 460, 435–436 [2009]). Wozu also Natur?

Zielgruppe: Biodiversitätsstrateginnen und -strategen.

D13 - Alte Biodiversitätsstrategien für die neue Schweiz?

Hintermann & Weber AG

Présentation: Stefan Birrer, Hintermann & Weber AG

Modération: Dr. Richard Maurer, bis 2009 Leiter der Abteilung Landschaft und Gewässer des Aargauer Departements Bau, Verkehr und Umwelt

Die Ausgangslage für den Schutz der Biodiversität verändert sich rasant: steigende Temperatur, Aufgabe der landwirtschaftlichen Nutzung, Verschleppung von Arten. Neue Fragen drängen sich auf: Sollen wir weiterhin mediterrane Arten prioritär fördern? Kommt die Wildnis nicht von alleine? Ist Vernetzen nicht auch gefährlich?

Zielgruppe: Biodiversitätsstrateginnen und -strategen.

D14 - Nachhaltige Baumwolle: Erfolgreiche Geschäftsstrategie oder Utopie?

IKEA, Staatssekretariat für Wirtschaft SECO, Switcher, WWF Schweiz

Présentation: Stephan Lötscher, IKEA; Hans-Peter Egler, SECO; Bruno Barth, Switcher; Walter Wagner, WWF

Modération: Remo Leupin, Redaktionsleiter Beobachter Natur

Konventioneller Baumwollanbau verursacht grosse Umweltbelastungen. Mit diversen freiwilligen Ansätzen für nachhaltigere Baumwolle (Bio, FairTrade, BCI, CmiA) organisieren führende Unternehmen ihre nachhaltige und marktgerechte Baumwollbeschaffung. Was bedeutet das für Umwelt, ProduzentInnen und KonsumentInnen?

Zielgruppe: KonsumentInnen, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, Textilbranche und alle Interessierten.

D15 - Was tun, wenn die Bevölkerung den Rückgang der Biodiversität nicht sieht?

Pro Natura

Présentation: Urs Tester, Pro Natura

Modération: Beat Hauenstein, Pro Natura

Für wissenschaftliche Experten ist klar: Der Rückgang der Biodiversität konnte in der Schweiz nicht gestoppt werden. Eine grosse Mehrheit der Bevölkerung ist jedoch der Meinung, der Natur gehe es in der Schweiz gut. Wie lässt sich dies ändern?

Zielgruppe: Naturschutzexperten aus Forschung, Kommunikation und Praxis.

D16 - Wie muss die Biodiversitätsstrategie aussehen, damit sie etwas bringt?

Pro Natura, Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz und WWF Schweiz

Présentation: Dr. Jonna Küchler-Krischun, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit; Dr. Ruedi Aeschbacher, Nationalrat und Präsident SVS/BirdLife Schwiez, Zentralvorstandsmitglied Pro Nautra

Modération: Mirjam Ballmer, Pro Natura; Werner Müller, SVS

Die Inputreferate zeigen Umsetzungsmöglichkeiten, Forderungen und Schwierigkeiten einer Biodiversitätsstrategie auf. Anschliessend werden neue Ideen und Erwartungen entwickelt sowie Erfahrungen zusammen mit Beteiligten diskutiert.

Zielgruppe: Fachpersonen, Beteiligte, PolitikerInnen und Interessierte.

D17 - Vielfalt vernetzen - ein alpenweites ökologisches Netzwerk zur Erhaltung des Biodiversitäts-Hotspots Alpen

Projektkonsortium Ökologisches Kontinuum (ALPARC, CIPRA, ISCAR und WWF)

Présentation: Yann Kohler, Plattform Ökologischer Verbund der Alpenkonvention; Michaela Künzl, Nationalpark Berchtesgaden (D), ECONNECT Pilotregion; Christian Imesch, ÖkoBüro Jacques Studer, Vernetzungsprojekt Intyamon

Modération: Thomas Scheurer, ISCAR

Darstellung der Bedeutung weiträumiger ökologischer Netzwerke zur Erhaltung des Biodiversitäts-Hotspots Alpen in Zeiten des globalen Wandels und des Klimawandels anhand alpenweiter und regionaler Initiativen aus dem Grenzraum Deutschland/Österreich und der Schweiz.

Zielgruppe: EntscheidungsträgerInnen (Behörden, regionale und nationale Politik) und UmsetzerInnen (Planungsbüros, NGOs, Gemeinden, Pärke) in den Bereichen ökologische Netzwerke, Naturschutz, Raumplanung, Verkehr, Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei, Fliessgewässermanagement.

D18 - Tage der Artenvielfalt - Begeisterung für die Biodiversität wecken

Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz, Naturama Aargau und Forum Biodiversität Schweiz

Présentation: Urs Kuhn, Naturama Aargau

Modération: Christa Glauser, SVS

An möglichst vielen Tagen der Artenvielfalt soll 2010 eine breitere Bevölkerung die Biodiversität erkennen, erleben und erforschen. Wir zeigen, wie ein solcher Tag attraktiv gestaltet werden kann und welche Hilfsmittel dafür bereits zur Verfügung stehen.

Zielgruppe: Lokale Organisatoren, Gemeinden, Schulen, Ökobüros, Firmen.

D19 - Tropenwald erhalten - Alternativen schaffen. Eine Zukunft für alle, natürlich.

Stiftung Biovision, WWF Schweiz, Chocolat Halba und Max Havelaar-Stiftung

Présentation: Dr. Hans R. Herren, Biovision; Doris Calegari, WWF; Christoph Inauen, Chocolat Halba; Bernhard Herold, Max Havelaar

Modération: Peter Lüthi, Biovision

Aufzeigen von alternativen Einkommensquellen für Menschen in den ökologisch sensiblen Tropenwald-Regionen; Erfahrungsaustausch im Aufbau nachhaltiger Wertschöpfungsketten in Entwicklungsregionen; konkrete Beispiele aus verschiedenen Regionen.

Zielgruppe: Fachpersonen aus internationaler Zusammenarbeit, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Vermarkter nachhaltiger Produkte, Mikrokreditgeber sowie weitere interessierte Personen.

D20 - Wie tragen Zoos zur Erhaltung der Biodiversität bei: durch Bildung oder durch Artenschutzprogramme?

zoo schweiz

Présentation: Christian Stauffer, Geschäftsführer Wildnispark Zürich

Modération: Stephanie Heinzelmann, Natur- und Tierpark Goldau

Es werden die Resultate des Symposiums «Biodiversität und die Rolle der Zoos» in einem kurzen Referat vorgestellt. Danach wird die Bedeutung der Zoos für den Erhalt der Biodiversität diskutiert. Wo haben Zoos die grössten Potenziale: in Artenschutz- oder in Bildungsprogrammen?

Zielgruppe: Interessierte aus Naturschutz, Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft.

Ateliers en français

F01 - Biodiversités sauvages et cultivées - chassés-croisés

lautrejardin, pépinière de plantes vivaces et Potager du Château de Prangins MNS

Présentation: Xavier Allemann, lautrejardin, et Bernard Messerli, Château de Prangins

Modération: Xavier Allemann et Bernard Messerli

Présentations, réflexions et propositions pour des aménagements de jardin prenant en compte les biodiversités naturelles et domestiques, les niveaux génétiques, individuels et micro-paysagers. Pratique d’installation de biotopes en milieux urbains et autres.

Zielgruppe: Tout public.

 

 

F02 - La diversité - plus qu'un slogan

Commission suisse pour l'Unesco, Education en vue du développement durable

Présentation: Nina Leichti, réserve de biosphère de l'Entlebuch

Modération: Christine Ziegler, Unesco

Liens et synergies des actions en faveur de la conservation du patrimoine naturel et culturel. À l’aide d’exemples de biosphères en Europe et en Suisse, il est question du rôle clé que jouent ces espaces naturels protégés dans l’apprentissage au quotidien de la diversité.

Zielgruppe: Élus politiques communaux, gestionnaires d'espaces protégés, prestataires de tourisme.

F03 - La biodviersité à l'école: pourquoit et comment?

JURANAT, Scuola Media, Barbengo-Lugano et Pro Natura

Présentation: Marco Martucci, Scuola Media Barbengo-Lugano; Michel Juillard, JURANAT; Dolores Ferrari, Pro Natura

Modération: Idem conférenciers

Réfléchir ensemble au pourquoi et comment enseigner la biodiversité à l’école. L’atelier propose de découvrir trois projets pratiques d’éducation à la biodiversité développés respectivement pour le niveau primaire, secondaire I et II.

Zielgruppe: Enseignants du primaire et secondaire I et II, formateurs, acteurs de l'EE.

F04 - La nature et la ville: amour ou haine?

Ville de Lausanne

Présentation: Prof. Antonio Da Cunha, Université de Lausanne; Anouk Paltani Baumann et Philippe Curdy, Ville de Lausanne

Modération: Pierre Sterchi, architecte paysagiste

L'atelier propose de mettre en perspective deux acteurs souvent en opposition dans les projets urbains: la nature et la ville. La réflexion nous conduira à poser un regard nouveau sur ceux-ci et à mettre en évidence leurs synergies grâce aux éclairages donnés par des chercheurs et des aménagistes.

Zielgruppe: Collectivités publiques, bureaux de planification et d'écologie, architectes, urbanistes, architectes paysagistes, géographes, biologistes.

F05 - "Des Jardins de poche pour tous". Plus de nature et de convivialité en ville!

equiterre

Présentation: Natacha Litzistorf, Basile Barbey et Hélène Gaillard, equiterre

Modération: Hélène Gaillard

Présenter le concept de «Jardins de poche», petits espaces publics végétalisés, et enrichir avec les participants le critère «Utiliser des espèces locales, adaptées au milieu et non envahissantes, et favoriser la biodiversité» de sa charte de durabilité.

Zielgruppe: Collectivités publiques (administration, élus); associations.

F06 - Biodiversité urbaine, de la théorie à la pratique

Ville d'Onex

Présentation: René Longet, maire de la ville d'Onex; Simon Abele et Frédérique Haessig, Ville d'Onex

Modération: René Longet

Dans le cadre de son agenda 21, la ville d’Onex a, entre autres, comme objectif de répondre aux besoins de la biodiversité dans la gestion de ses espaces verts. Pour ce faire, elle s’est donné une réglementation claire, dont elle veut présenter et débattre les enjeux.

Zielgruppe: Communes, cantons, professionnels des espaces verts.

F07 - Commerce durable et conservation de la biodiversité - le futur...

United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD/CNUCED)/BioTrade Initiative

Présentation: Stefan Denzler, SECO; Lucas Assunçao, CNUCED; Juan Carlos Vasquez, CITES; Rik Kutsch Lojenga, Union for Ethical BioTrade; Franziska Staubli, SIPPO; Chrstine Zundel, FiBL

Modération: Lucas Assunçao, CNUCED

Les défis/opportunités du commerce et de l’investissement pour la conservation et l’utilisation durable de la biodiversité seront examinés par des participants de secteurs comme la cosmétique, l’alimentaire et la mode ainsi que des représentants gouvernementaux et de la communauté internationale.

Zielgruppe: Décideurs issus des secteurs public et privé souhaitant promouvoir un commerce respectueux de l'environnement.

F08 - La biodiversité, pour toi, pour moi, pour nous. Organisons des journées de la biodiversité!

Forum Biodiversité Suisse, ASPO/BirdLife Suisse, Naturama Argovie

Présentation: Jérôme Gremaud, parc naturel régional Gruyère Pays d'Enhaut

Modération: Zoé Portier-Fleury, ASPO; Pascale Larcher, Forum Biodiversité Suisse

À l’aide d’exemples concrets de Suisse romande, les participant(e)s seront encouragé(e)s à réaliser leurs propres journées de la biodiversité. L’atelier a pour objectif de récolter des idées pour favoriser et faciliter de telles actions.

Zielgruppe: Toutes les personnes intéressées à réaliser des journées de la biodiversité, les représentants d'organisations non gouvernementales, d'entreprises, de parcs naturels, de communes, de cantons, membres du corps enseinant.

Ateliers bilingues (français et allemand)

B01 - Vielfalt der Kulturpflanzen erhalten und erforschen zum Nutzen von morgen

Agroscope ACW et ART, Ecole Polytechnique Fédérale de Zurich (ETHZ) et Commission pour la conservation des plantes cultivées (CPC)

Présentation: Prof. Peter Stamp, ETHZ; Dr. Beat Boller, Agroscope ART; Wiebke Egli, CPC, Dr. Markus Kellerhals Agroscope ACW

Modération: Dr. Geert Kleijer, Agroscope ACW

Venez découvrir les stratégies de conservation; la valorisation par la recherche des anciennes variétés et les apparentées sauvages de plantes cultivées; la nécessité d’appui financier et politique: des éléments indispensables pour assurer l’avenir de ces variétés.

Zielgruppe: Personnes intéressées à la diversité des plantes cultivées, décideurs (économie, politique, médias).

B02 - Quels arguments pour préserver la biodiversité? Gründe für den Erhalt der Biodiversiät

Association Suisse pour la Protecion des Oiseaux ASPO/BirdLife Suisse

Présentation: Urs Bieri, institut GFS

Modération: François Turrian et Barbora Neversil, ASPO

L’opinion publique connaît mal la situation préoccupante de la biodiversité en Suisse. À la lumière du récent sondage conduit par l’institut GFS, l’atelier veut dresser une liste d’arguments et les hiérarchiser en vue de mieux véhiculer le message relatif à l’importance de préserver le vivant.

Zielgruppe: ONG, administration, entreprises, politiques.

B03 - L'utilisation de plantes sauvages indigènes - quelles conséquences pour la biodiversité? Die Verwendung einheimischer Wildpflanzen - welche Auswirkungen auf die Artenvielfalt?

Commission suisse pour la conservation des plantes sauvages (CPS); Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen (SKEW)

Présentation: Walter Dietl, retraité ART; Catherine Lambelet, CJB-GE; Silvia Zanetti, ART

Modération: Daniel Knecht, Biologiste indépendant; Sibylla Rometsch, CPS-SKEW

Les semences de plantes sauvages indigènes sont largement employées, souvent appréciées et parfois critiquées. Pourquoi ne font-elles pas l’unanimité?

Die breite Nutzung einheimischer Wildpflanzen wird oft gelobt und manchmal kritisiert. Warum gehen die Meinungen auseinander?

Zielgruppe: Instances publiques ou personnes privées concernées par l'utilisation de semences de plantes sauvages indigènes: cantons, communes, services de l'agriculture, paxagistes et jardiniers, professionnels de l'environnement, propriétaires de jardins.

B04 - Schweizer Pärke: Hotspots der Biodiversität

Netzwerk Schweizer Pärke, Schweizerischer Nationalpark, Wildnispark Zürich Sihlwald und Parc régional Chasseral

Présentation: Prof. Dr. Bruno Baur, Schweizerischer Nationalpark; Carmen Herzog, Wildnispark Zürich Sihlwald, Fabien Vogelsperger, Parc régional Chasseral

Modération: Andreas Weissen, Netzwerk Schweizer Pärke

18 Pärke befinden sich zurzeit in der Schweiz im Betrieb oder in der Errichtung (= 14% der Landesfläche). Erhaltung und Aufwertung der Natur gehört zu deren zentralen Aufgaben. Welchen Beitrag leisten die Schweizer Pärke – heute und morgen – zum Prozess-, Arten- und Biotopschutz, kurz: zur Erhaltung der Biodiversität?

Zielgruppe: Mitwirkende an Parkprojekten, Verantwortliche in den Kantonen, NGOs, an Pärken interessierte Menschen.

B05 - Die Öko-Qualitätsverordnung des Bundes - ein Erfolg für die Biodiversität?

Pro Natura

Présentation: Pascal Simon, Landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain (BL); Patricia Steinmann, Bundesamt für LAndwirtschaft (BLW); Jacques Studer, ÖkoBüro/Pro Natura (FR); Désirée Thalmann, Bäuerin (FR)

Modération: Marcel Liner, Pro Natura

Seit dem Jahr 2001 gibt es die Öko-Qualitätsverordnung (ÖQV). Diese schafft Anreize für eine qualitative Verbesserung und sinnvolle Vernetzung der ökologischen Ausgleichsflächen im Kulturland. Vor- und Nachteile für Natur und Landwirtschaft sowie die Zukunft der ÖQV werden diskutiert.

Zielgruppe: Verwaltung, NGOs, LandwirtInnen, Poltik.

B06 - Der Biodiversität einen Wert geben (TEEB)

WWF Suisse

Présentation: Dr. des. Josef Känzig, Office fédéral de l'environnement (OFEV); Patrick Scheuchzer, ECOPLAN; Walter Vetterli, WWF

Modération: Kurt Eichenberger et Walter Vetterli, WWF

Des idées de réformes pour rétribuer et financer les services écosystémiques de la biodiversité seront présentées. Des pistes permettant d’élaborer des instruments plus efficaces dans le domaine de la protection de la nature et du paysage seront débattues.

Zielgruppe: Personnes actives dans et milieux intéressés par la protection de la nature, du paysage (dont agriculture, foresterie, aménagement du territoire, hydroélectricité, ONG, etc.) et des ressouces naturelles, administrations.