Im Finale: Andres Wirz, Solafrica.ch
Hier Nominationsfilm von Solafrica.ch ansehen. (61 MB)
Der von Andres Wirz, einem initiativen jungen Schreiner und Ex-Mitglied des Greenpeace SolarGeneration-
Projekts, mitgegründeten Verein Solafrica.ch (www.solafrica.ch) fördert den Aufbau einer Produktion von portablen Solarlampen in Kenia und deren Verkauf an Personen mit niedrigem Einkommen. Das Projekt startete im Juli 09 mit Jugendlichen im Kibera-Slum von Nairobi und mit Pfadi-Kursen in der Schweiz mit dem Ziel, hier "solares Lernen" zu fördern. Die Solarlampen werden in der Schweiz als fairtrade Produkte verkauft. Mit dem erzielten Gewinn sollen die Lampen für die Slumbewohner/innen verbilligt werden.
Für eine unterhaltsame Einführung in das Projekt sehen Sie sich die beiden Videofilme auf der Website an:
Link zur Website
Die portable Solarlampe besteht aus einem kleinen Solarpanel hoher Qualität, drei wieder aufladbaren Batterien, zehn kleinen LED-Lampen und einem Holzgehäuse. Das Holzgehäuse wird in Kenia aus FSC erzeugtem Kokosnussholz hergestellt. Die Lampe erzeugt genügend Licht, um einen Raum zu beleuchten und kann auch als Taschenlampe benutzt werden. Die Lampen wurden in der Schweiz, Kenia, Nicaragua und in den Philippinen bereits erfolgreich getestet.
So sieht eine Solarlampe als Bausatz und fertig aus:
Zielsetzungen von Solafrica.ch:
Verbreitung einer portablen Solarlampe für den Alltag für die Leute in Kibera, Kenia
Schaffen von Arbeitsplätzen für junge Menschen vor Ort in Kenia
Demonstration der Funktionsweise von Solarenergie und Sensibilisierung für alternative Energieformen und nachhaltige Verhaltensweisen für SchülerInnen in der Schweiz in Workshops.
Ausbildung von Solartechnikern in Kenia (rund 60% der bestehenden Solaranlagen in Kenia sind nach Schätzungen momentan funktionsuntüchtig)
Bisherige Erfolge:
Das Pilotprojekt startete im August 2009 mit einer Solarausbildung von 15 Jugendlichen in Kibera. In diesem Rahmen werden 1500 portable Solarlampen aus Bauteilen aus der Schweiz zusammengebaut. Neben dem Verkauf in Kibera selbst wird ein Teil der Lampen in die Schweiz importiert und als Fairtrade-Produkt verkauft oder als Bausatz für Schulungszwecke in Workshops verwendet.
Ab 2011 sollen jährlich 3000-5000 Solarlampen produziert werden und in den nächsten 5 Jahren 500 Jugendliche zu Solar-Profis ausgebildet werden.
Über Andres Wirz:
| Andres Wirz wurde 17.12.1984 in Bern geboren und lebte in jungen Jahren von 1988 bis 1992 in Kathmandu. In der Schweiz absolvierte er eine Lehre als Schreiner und arbeitete 3 Jahre auf dem Beruf, bevor er 2008 seine Ausbildung zum Holzingenieur an der Fachhochschule für Architektur Holz und Bau in Biel begann. Er ist seit 2001 ein Aktivmitglied der Kerngruppe des JugendSolarProjektes (JSP) von Greenpeace Schweiz.
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