Mzima - Haunt of the River Horse

Mark Deeble (UK 2001, 50 Min., d.)
Im ökologischen Gleichgewicht der Mzima-Quelle spielt das Flußpferd eine herausragende Rolle. Der Film dokumentiert in einmaligen Unterwasseraufnahmen das Beziehungsgeflecht sowie außergewöhnliche und bislang unbekannte Verhaltensweisen dieser großen Tiere in dem klaren Quellwasser.
Innovationspreis 2002

Das Viertel der Verführung

Barbara Puskás (A 2001, 50 Min., d.)
Im Herzen Österreichs, zwischen Donau und Alpen, liegt das Land der Birnbäume. Aus ihren durchwegs herben Früchten wird seit Jahrhunderten das wohlschmeckende Getränk Most gewonnen. Im Laufe der Zeit hat die Mostproduktion hier eine so wichtige Rolle eingenommen, dass die Bevölkerung ihr Land einfach ”Mostviertel” nannte.
Grand Prix 2002

Finnland – Bären, Elche, Riesenmarder

Oliver Goetzl (D 2006, 43 Min., d.)
Er sieht aus wie ein kleiner Bär, hat mächtige Kiefer wie eine Hyäne. Die Finnen nennen ihn „Felsenkatze". Viele Mythen ranken sich um den Vielfraß, den größten Marder der Welt. Verborgen lebt er in Finnlands Wäldern, reißt Elch- und Rentierkälber und soll es sogar mit ausgewachsenen Braunbären und Elchen aufnehmen. Kaum einer bekommt ihn zu Gesicht.
Doch dem Naturfotografen Antti Leinonen ist es gelungen, das Vertrauen der bärbeißigen Riesenmarder zu gewinnen. Nur mit Zähigkeit, Ausdauer und ausgeklügelten Verstecken kann er ihnen so dicht auf den Pelz rücken, dass ihm atemberaubende, noch nie gesehene Bilder gelingen.

Der Bärenmann

Andreas Kieling (D 2004, 46 Min., d.)
Grizzlys gehören zu den größten und stärksten Landraubtieren der Erde. Abenteurer und Tierfilmer Andreas Kieling kennt die Bären Alaskas wie kaum ein anderer – seit über einem Jahrzehnt sucht er ihre Nähe. Einfühlsam und packend berichtet er in sensationellen Bildern von seiner jüngsten Reise mit seinem 10jährigen Sohn Erik in das Reich der Grizzlys.

Das Genie der Natur – Die Magie der Bewegung

Alfred Vendl, Steve Nicholls (A 2007, 50 Min., d.)
Die Natur hat die optimale Lösung für so ziemlich jedes technische Problem parat. Wie verblüffend intelligent die Konstruktionspläne des Lebens sein können, zeigt eine dreiteilige Serie über die Bionik. „Die Magie der Bewegung“ widmet sich den trickreichsten Methoden der Fortbewegung: Laufen, Fliegen, Schwimmen – wieso können Tiere alles viel besser, schneller und sparsamer als wir?
Bester Wissenschaftsbeitrag 2007

Ameisen – die heimliche Weltmacht

Wolfgang Thaler (A 2004, 54 Min., d.)
Sie führen Kriege und verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und Weidewirtschaft. Ameisen arbeiten effizient zusammen durch Spezialisierung und Arbeitsteilung, durch flexible Selbstorganisation und Kommunikationssignale. Seit Millionen von Jahren sind sie allgegenwärtig auf diesem Planeten – und doch erscheint uns ihre Lebensform fremdartig. Für diese mehrfach preisgekrönte Dokumentation öffnete Prof. Bert Hölldobler – auf seinem Gebiet weltweit führender Forscher – sein Labor. Dort werden Ameisen auf Laufbändern, in Klimakammern und Zentrifugen auf ihre unglaubliche Leistungsfähigkeit getestet.
Bester internationaler Beitrag + Beste Kamera 2005

Luchswege – eine Geschichte aus dem Bayerischen Wald

Angela Graas (D 2004, 43 Min., d.)
50 Jahre nach seiner Ausrottung wandert der Luchs wieder durch den Bayerischen Wald. Der Film begleitet zwei Jahre lang die kleine Großpfote und ihre Mutter bei ihren Abenteuern. Immer wieder kreuzen Menschen die Wege des Pinselohrs und werden ihnen fast zum Verhängnis. Als ihre Mutter einem Luchs-Männchen begegnet, muss Großpfote alleine zurechtkommen. Wird sie es schaffen, selbst ein Reh zu erbeuten? Und werden die Menschen ihr eine Chance geben, im Bayerischen Wald zu überleben?
Publikumspreis 2005

Plitvice – Im Land der fallenden Seen

Michael Schlamberger (A/USA/D 2004, 50 Min., d.)
Kathedralen aus Kalkstein, unterirdische Wasserlabyrinthe und die dynamische Bewegung einer faszinierenden Wasserlandschaft an der bosnisch-kroatischen Grenze.Die Plitvicer Seen – in den 50er Jahren Schauplatz der berühmten Karl-May-Verfilmungen – wurden als erster Nationalpark Europas schon früh von der UNESCO zum internationalen Weltnaturerbe erklärt und unter Schutz gestellt. In brillianten Bildern führt der österreichische Naturfilmer Michael Schlamberger durch die einzigartige Landschaft der 16 Karstseen, die sich treppenförmig aneinander reihen und durch Wasserkaskaden miteinander verbunden sind.

Bärenkinder allein im Wald

Rainer Bergomaz (D 2007, 43 Min., d.)
Zwei Bärenkinder, allein auf sich gestellt: Pasha und seine Schwester Masha - gerade einmal sechs Monate alt. Werden die beiden eine Chance haben, allein in der Wildnis Weißrusslands zu überleben? Eine anrührende Geschichte aus einem noch weitgehend unbekannten Naturraum im Osten Europas.

Hulik und die Biber

Harald Pokieser (A 2002, 50 min., d.)
Einem slowakischen Biologen ist durch geradezu unglaubliche Beharrlichkeit ein Husarenstück gelungen, das weltweit keine Parallelen hat: Vier Jahre und drei Bibergenerationen lang hat er die Tiere Schritt für Schritt nachhaltig davon überzeigt, dass er für die keine Gefahr darstellt. Seine Beobachtungen eröffnen der Wissenschaft so unmittelbar wie nie zuvor den bis dato nur vom Hörensagen bekannten Alltag der Europäischen Biber, ihr Familienleben, ihren individuellen Charakter, ihr Sozialverhalten und ihre täglichen Gewohnheiten.

Der den Wolf versteht

Angela Schmid (D 2004, 30 Min., d.)
Es gibt nur einen Mann in Russland, der sich nicht für den Tod, sondern das Leben der Wölfe interessiert, der Wolfsforscher Vladimir Bologov.
Zusammen mit seinem Vater, ebenfalls ein landesweit bekannter Wolfsforscher, hat er eine simple und billige Methode entwickelt, um die Räuber nachts wirkungsvoll von unbewachten Kühen und Schafen fernzuhalten. Sie basiert auf der Psyche der Wölfe.

Die Geburt Europas

Klaus Feichtenberger und Ian Grey (D 2005, 45 Min., d.)
Europa – ein uralter Kontinent. Drei Milliarden Jahre reichen die ersten Spuren zurück. Jahrmillionen hat es gedauert, bis sich Europa aus einem Puzzle von Einzelteilen zusammengefunden hat. Eine wechselvolle, dramatische Geschichte angetrieben von den Urgewalten des Planeten.
Folge 1 einer vierteiligen Zeitreise lässt den Aufstieg und Niedergang von Dinosauriern erleben und taucht ein in Europas früheste Naturlandschaften. Moderne Computeranimationen lassen die Dimensionen der Urgewalten hautnah spüren und entführen in fremdartige Lebenswelten.
Preis der Jugendjury 2006