Afrikas Wunderbaum (52?)
Die faszinierende Geschichte von der aussergewöhnlichen Symbiose zwischen einem afrikanischen Feigenbaum und seiner Untermieterin, der Feigenwespe. Beide sind gefangen in einem Abhängigkeitsverhältnis ? das letztlich aber ihr Überleben sichert.
Von überall kommen sie in Scharen zum grössten Obstfest des Kontinents ? Elefanten, Antilopen, Vögel und viele andere ?, um sich an den köstlichen Früchten zu laben. Damit eine neue Feigenbaumgeneration entstehen kann, muss die in den Früchten lebende Wespe mit Pollen und Eiern beladen zum nächsten Baum fliegen. Beste Kamera 2006

Der Tiger und der Mönch (50?)
Wat Pa Luangta Bua ist ein Kloster zum Meditieren in Provinz Kanchanaburi, 200 Kilometer westlich von Bangkok: ein Hort des Friedens und der Harmonie. Nachmittags erfolgt immer dasselbe Schauspiel, wenn die Mönche mit buddhistischer Gelassenheit ihre zehn erwachsenen Tiger an der Leine spazieren führen, sie pflegen, füttern und sie zugleich als das heiligste aller Tiere verehren. Die Mönche sagen: ?Ein Tiger bleibt immer ein Tiger, auch wenn er einem aus der Hand frisst. Er ist immer ein wildes Tier.? Beste Story 2007 / Publikumspreis 2007


Borneos Zwergelefanten (50?)
Bert erlebt faszinierende Begegnungen mit den Zwergelefanten Borneos. Seine Freundschaft zu den Tieren wächst und mit ihr auch sein Einsatz, sie schützen zu wollen. Denn die einzigartigen grauen Riesen haben nicht nur Freunde, sie sind auch der Habgier von Wilddieben ausgesetzt. Bester internationaler Beitrag 2007


Die Untermieter (43?)
Milliarden von ?Untermietern? leben mit uns in unseren Häusern: Messingkäfer, Zitterspinnen, Brotkäfer und Bücherskorpione ? sie leben sogar auf unserer Haut. Dennoch wissen wir fast nichts über sie: Wie und wo leben sie? Was fressen sie? Sind sie schädlich ? oder nur lästig? Filmpreis Bayern 2007

Der Streuner ? eine Katze in Paris (30?)
Das atmosphärische Porträt einer roten Strassenkatze, die aus dem Montmartre-Quartier in einen alten Tierfriedhof zieht, wo sie sich mit der dort ansässigen Katzenbande um das Revier streiten muss. Die Menschen, die hier ihre verstorbenen Lieblinge begraben haben, bringen oft eine ganz besondere Tierliebe mit ? auch für die lebenden. Ohne ihre täglichen Almosen bliebe den Katzen nichts als der nächtliche Kampf um die Ratten und Mäuse auf dem Friedhofsgelände.

Die wunderbare Welt der Pilze (43?)
Drei Jahre lang waren der erfahrene Naturfilmer Karlheinz Baumann und Volker Arzt auf Pilzsuche. In den Wäldern Australiens, in der eisigen Arktis ? und natürlich im Wald vor der Haustüre. Der Film nimmt uns mit in den Untergrund, wo Pilze als ?Fadenwesen? ein verworrenes Leben im Finsteren führen. Er entführt uns ins Innere morscher Bäume. Und er lässt uns teilhaben an einer Geheimrezeptur aus Birkenpilzen. Beste Story 2006

Grzimek ? ein Leben für Tiere (45?)
Er war Weltreisender und Verhaltensforscher, Abenteurer und Naturschützer, Tierarzt und Direktor des Frankfurter Zoos, Buchautor mit Millionenauflagen, Fernsehmoderator und Herausgeber der wichtigsten Tierenzyklopädie der Welt. Mit Filmausschnitten, seltenen Archivbildern, Gesprächen mit Freunden, Mitarbeitern und der Familie sowie einzigartigen Tieraufnahmen geht die Dokumentation der Frage nach, wer Bernhard Grzimek war und was er bewirkte. Publikumspreis 2005

Highway der Schmetterlinge (52?)
Die ?Seelen der Verstorbenen? sind wieder zurück! Pünktlich zu Allerheiligen, dem ?Dia de los Muertos?, wie jedes Jahr. Orangefarbene Schmetterlingsschwärme tanzen um die Indianer, die zum Friedhof pilgern. 4000 Kilometer durch ganz Amerika ? auf einem Highway der Winde.

Im Reich der Zwerge (43?)
Am liebsten sehen die meisten sie im Maul der Katze oder in der Falle: Mäuse. Kein Acker, kein Speicher ist vor den cleveren Zwergen sicher. Überall nisten sie sich ein. Denn Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere unserer Heimat. Unter ihnen gibt es Taucher, Gräber, Kletterer und Springer. Und obwohl viele grössere Tiere sie als Leibgericht betrachten, gelingt es den Vielgejagten, erfolgreich zu bestehen ? dank Vorsicht, Pfiffigkeit und ihrer Vermehrungsfreude. Filmpreis Bayern 2005

King Cobra and I (49?)
Was treibt einen Mann dazu, sein Leben aufs Spiel zu setzen für die Königskobra ? ein Riesenreptil, dessen Nervengift einen Elefanten töten kann?
Mit Elvis-Presley-Klassikern unterlegt, liefert der Film einen einzigartigen Einblick in das Leben dieser todbringenden, aber eher scheuen Tiere ? gesehen mit den Augen eines Mannes, der vom leidenschaftlichen Wunsch beseelt ist, sie zu retten. Bester internationaler Beitrag 2006

Wölfe in Deutschland ?tot oder lebendig (44?)
Ende April 2002: Fünfzehn Schafe werden in der Oberlausitz getötet ? von Wölfen. Sie sind wieder da, nach mehr als 150 Jahren. Die meisten Bürger haben die Einwanderer aus Polen toleriert. Droht nun die Stimmung zu kippen?  Zuerst mochten die beiden Biologinnen Gesa Kluth und Ilka Reinhardt die Nachricht von Wölfen mit Nachwuchs in Sachsen kaum glauben. Dank professioneller Aufklärung gelingt es den zwei Biologinnen, das Vertrauen der Schäfer zu gewinnen. Dem Filmteam gelingen sensationelle Nahaufnahmen, die ersten Fernsehbilder von wilden Wolfswelpen in Deutschland. Bester deutscher Beitrag 2005