Kurze Workshops am Vormittag

M1 Die Natur fördern und geniessen, in Pärken von nationaler Bedeutung (Teil1)

Pro Natura

Otto Sieber, Pro Natura
Pärke von nationaler Bedeutung schliessen eine Lücke im Schweizer Naturschutz. Welche Anforderungen müssen sie erfüllen, damit ihr Potenzial zum Tragen kommt?

Zielgruppen: Verantwortliche und Interessierte aus Parkprojekten; Behörden; interessierte Öffentlichkeit

Ergebnisse

M2 Naturerfahrungsräume in Ballungsgebieten

BAFU
Fachperson aus dem Bereich Naturerfahrungsräume (D)
Die Schweiz wird von Tag zu Tag urbaner. Damit wächst auch die Bedeutung der Natur in der Stadt. Wie wichtig sind urbane Grünflächen als Naturerlebnis- und Erholungsräume sowie aus der Sicht von Gesellschaft und Ökologie? Wie können Synergien genutzt werden?

Zielgruppen: Fachpersonen und Interessierte aus Raumentwicklung, Natur-, Landschafts- und Heimatschutz, Sport, Behörden und Bildung

Präsentation

Ergebnisse

M3 Jardins de poche - Natur in der Stadt

equiterre
Natacha Litzistorf und Andrea Billeter, equiterre
Städtische Zentren verlieren zusehends an Lebensqualität. Natur, Kultur, und vor allem soziale Kontakte sind zentrale Elemente eines Umfelds, in dem man gerne lebt. Im Workshop werden Konzepte und Projekte besprochen, die ganzheitlicher angelegt sind als herkömmliche Grünanlagen. Ihr Ziel ist es, städtische Zentren aufzuwerten, individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden und sozialen Risiken entgegenzuwirken.

Zielgruppen: Fachpersonen und Interessierte aus Gemeinden, NGO und Raumplanung

Präsentation von Natacha Litzistorf, Andrea Billeter und Kaspar Zirfass (equiterre)

Ergebnisse

M4 Stadtnatur gestalten in neuen Entwicklungsgebieten

Fachstelle für Natur- und Landschaftsschutz Basel-Stadt
Michael Zemp, Stadtgärtnerei Basel; Markus Ritter, Life Science AG
Was geschieht, wenn urbane Industrie- und Bahnareale einer neuen Nutzung zugeführt werden? Wie können Grundeigentümer und Investoren vom Wert der Natur im neuen Siedlungsraum überzeugt werden? Am Beispiel des neuen Quartiers Erlenmatt in Basel diskutiert der Workshop geeignete Strategien für die Entwicklung von Naturräumen in der Stadt.

Zielgruppgen: Interessierte aus Raumentwicklung, Natur-, Landschafts- und Heimatschutz, Sport, Behörden und Bildung

M5 Biodiversität: Was die Wissenschaft weiss, macht die Bevölkerung (noch) nicht

Forum Biodiversität Schweiz und Schweizerische Vogelwarte Sempach
Claude Longchamp, gfs.bern; Petra Lindemann-Matthies, Universität Zürich,
Institut für Umweltwissenschaften
Was weiss die Schweizer Bevölkerung zum Thema Biodiversität? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Untersuchung, die das gfs-Meinungsforschungsinstitut im Auftrag der Vogelwarte Sempach durchführte. Im Workshop werden die Resultate präsentiert und Erkenntnissen zur Sinneswahrnehmung der Biodiversität gegenübergestellt. Mögliche Eckpunkte für einen «Aktionsplan Kommunikation» werden diskutiert.

Zielgruppen: Fachpersonen und Interessierte aus Umweltbildung, Naturschutz, Verwaltung, Forschung und landwirtschaftlicher Beratung

Ergebnisse

M6 Was kann die Bevölkerung im Alltag konkret für die Natur tun?

BAFU

PraktikerIn aus dem Alltag
Durch Abfallentsorgung oder den Kauf von Bioprodukten trägt die Bevölkerung bereits einiges zum Umweltschutz bei. Anders verhält es sich bei Energieverbrauch, Kleidungskauf und Gartenpflege und auch beim Einsatz für eine ökologisch sinnvolle Gemeindeentwicklung. Wie können die SchweizerInnen dazu motiviert werden, mehr für die Natur zu tun?

Zielgruppen: Fachpersonen und Interessierte aus Kommunalverwaltungen, Politik, Bildung; interessierte Öffentlichkeit

Handout zum Workshop

Ergebnisse

M7 Der Wert der Natur für Unternehmen

WWF Schweiz
Thomas Vellacott, WWF Schweiz
Unternehmen sind für ihren Erfolg auf den Zugang zu intakten, natürlichen Ressourcen angewiesen. Anhand aktueller Fallbeispiele aus der Energiegewinnung, der Zellstoffproduktion und dem Finanzsektor wird auf die finanziellen Folgen einer ungenügenden Berücksichtigung ökologischer Faktoren und auf die Vorteile einer sektorspezifischen Risikoanalyse aufmerksam gemacht.

Zielgruppen: Fachpersonen und Interessierte aus Unternehmen, NGO und Wissenschaft

M8 Die Anpassung der Schweiz an den Klimawandel (Teil 1)

Mobiliar und ecos
Daniel Wiener, ecos und Vertreter Mobiliar
Auch die erfolgreichste Klimaschutz-Politik wird die globale Erwärmung erst längerfristig bremsen. Im Gegensatz zu anderen Ländern, insbesondere des Südens, bereitet sich die Schweiz kaum systematisch auf den Klimawandel vor. Wie wirkt sich der Klimawandel hierzulande aus? Wer ist davon besonders betroffen?

Zielgruppen: Interessierte aus Klimaforschung, Politik und Politologie, Verwaltungen, Wirtschaft, Umweltorganisationen

Ergebnisse

M9 Artenvielfalt fördern statt Arten konservieren

Pro Natura
Urs Tester, Pro Natura
Beim Artenschutz wird die lokale Seltenheit von Arten und Lebensräumen oft überbewertet. Auch gehen die Meinungen auseinander, ob eher die natürliche Dynamik gefördert oder traditionelle Kulturlandschaften erhalten werden sollen. Pro Natura stellt eine neue Sichtweise des Artenschutzes zur Diskussion: «Artenvielfalt fördern statt Arten konservieren».

Zielgruppen: Fachpersonen und Interessierte aus Naturschutz, Gemeinden und Kantonen

Handout zum Workshop

Präsentation von Urs Tester (Pro Natura)

Thesen

Ergebnisse

M10 Vom Aufstieg und Fall der Strassenbäume

Stadtgärtnerei Basel
Jean-Luc Obermeyer und Marco Hug, Stadtgärtnerei Basel
Im öffentlichen Raum werden Baumpflanzungen als Selbstverständlichkeit wahrgenommen, Baumfällungen stossen dagegen oft auf Unverständnis. Wie kann das empfindliche Stadtgrün bevölkerungsgerecht und zugleich baumgerecht gepflegt werden?

Zielgruppen: Fachpersonen und Interessierte aus Stadt- und Raumplanung, Politik, Medien und Bürgerinitiativen

M11 Landschaftsschutz: Im Volk populär, bei Entscheidungsträgern sekundär

Stiftung Landschaftsschutz Schweiz
Maja Kohte, ETH, Institut für Landschaftsarchitektur
Obwohl die Ästhetik der Landschaft für die Bevölkerung sehr wichtig ist, spielt sie in Politik, Verwaltung und Baubranche oft eine untergeordnete Rolle. Wie kann der Gestalt(ung) der Landschaft mehr Gewicht verliehen werden?

Zielgruppen: Behördenmitglieder, Planungsbüros, ArchitektInnen, Bauwillige

Handout zum Workshop

Folie

Ergebnisse

M12 Vivarientiere und importierte Gartenpflanzen im Ausgang: Vom Umgang mit der Sorglosigkeit

BAFU

VertreterInnen des Kantons Genf und anderer Kantone

Fachleute präsentieren die Risiken von Neobiota für die wildlebende Fauna und Flora anhand von vier Beispielen (Buddleja, Florida-Schmuckschildkröte, Signalkrebs und Rostgans). Anschliessende Diskussion: Wie gross ist das Gefahrenpotenzial wirklich und wie können Öffentlichkeit und Handel verantwortungsvoll damit umgehen?

Zielgruppen: Garten-, Terrarien-, AquarienbesitzerInnen, Vereine (Zoofach, Aquarien- und Terrarien, Gartenpflanzen), Handel (Tier, Pflanzen)

Ergebnisse

M13 Der Zustand der Ökosysteme und ihre Bedeutung für die Armutsbekämpfung

DEZA
CDE Universität Bern und weitere Fachpersonen
Im Rahmen des Millenium Ecosystem Assessment, einer umfassenden Studie der Vereinten Nationen, wurden weltweit wichtige Ökosysteme und ihre Werte untersucht. Die Studie wurde 2005 fertig gestellt und auf Schweizer Seite noch wenig wahrgenommen. Im Workshop werden die Ergebnisse präsentiert und mit Fachpersonen aus der Entwicklungszusammenarbeit und dem Naturschutz diskutiert.

Zielgruppen: Fachpersonen und interessierte Öffentlichkeit

Präsentation CDE Universität Bern

Präsentation von Christian Körner (Universität Basel)

Ergebnisse