Kurze Workshops am Nachmittag

N1 Die Natur fördern und geniessen, in Pärken von nationaler Bedeutung (Teil2)

Pro Natura
Christine Fehr, Pro Natura
In Ergänzung zur Diskussion des Vormittags (M1) wird erörtert, was für Nationalpärke und Naturpärke sich BesucherInnen wünschen und welche Regeln sie befürworten. Die beiden Workshopmodule können einzeln besucht werden.

Zielgruppen: BesucherInnen, und Verantwortliche von Pärken, interessierte Öffentlichkeit

Ergebnisse

N2 Welchen Wert hat Forschung in Schutzgebieten?

Forschungskommission Schweizerischer Nationalpark und scnat
Karin Hindenlang, Forschungskommission der Naturlandschaft Sihlwald; Britta Allgöwer, Forschungskommission Schweizerischer Nationalpark
Der Workshop behandelt die Rolle der Forschung in Schutzgebieten sowie das Zusammenspiel zwischen Forschung und Management. Welche Ansätze gibt es bereits und was lässt sich daraus lernen?

Zielgruppen: Schutzgebietsverantwortliche in der Schweiz und dem Ausland

Ergebnisse

N3 Die Bedeutung von Therapiegärten - erste Erfahrungen aus der angewandten Forschung in der Schweiz

Hochschule Wädenswil
Renata Schneiter-Ulmann, Hochschule Wädenswil; Trudi Beck, Hochschule für Soziale Arbeit, Zürich
«Gartentherapie» und die Entwicklung von therapeutischen Gärten erfordert die Zusammenarbeit von Fachpersonen aus Therapie, Sozialwissenschaft und Gartenbau. Der Workshop stellt das KTI-Projekt «Therapeutische Gärten für Alterszentren» vor und diskutiert Potenzial und Grenzen von Therapiegärten.

Zielgruppen: Fachpersonen und Interessierte aus Gesundheits- und Sozialwesen, Wissenschaft, Landschaftspflege und Gartenbau; interssierte Öffentlichkeit

Ergebnisse

N4 Zoos und Tierparks - Erlebniswelten und Lernpotenzial

Zooschweiz
Andreas Heldstab, Zoo Basel
In den Schweizer Zoos kann man vieles über die Tierwelt erfahren und lernen, doch sind die pädagogischen Möglichkeiten bei weitem nicht ausgeschöpft. Wo liegen die ungenutzten Chancen?

Zielgruppen: Fachpersonen und Interessierte aus NGO, Wirtschaft, Politik und Verwaltung

Ergebnisse

N5 Ist die Forderung «Naturschutz auf der ganzen Fläche» noch umsetzbar?

Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, WSL
Peter Duelli, WSL
Sind Werte wie Multifunktionalität im Waldbau und landesweiter ökologischer Ausgleich in der Landwirtschaft noch sinnvoll? Lässt sich die Forderung nach «Naturschutz auf 100 Prozent der Fläche» noch vertreten? Oder soll die Schweiz zu einem Mosaik aus unterschiedlichen Nutzungstypen mit klaren Prioritäten werden? Diese Fragen stellen sich für Land- und Fortwirtschaft, Naturschutz und Tourismus angesichts klimatischer und gesellschaftlicher Veränderungen.

Zielgruppen: Stakeholder der Landschaftsnutzung (Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Tourismus) und der Landschaftsplanung (Behörden, ArchitektInnen, Forschung)

Ergebnisse

N6 Strategien für eine biologisch und landschaftlich vielfältige Landwirtschaft

BAFU, Schweizerischer Bauernverband und Bundesamt für Landwirtschaft BLW
Hans-Jörg Lehmann, BLW; Urs Schneider, SBV; Hans Ulrich Gujer, BAFU
Im Mittelpunkt des Workshops steht das ökologisch-landschaftliche Entwicklungspotenzial der Landwirtschaft. Konkret wird diskutiert, welche Bedingungen und Ideen langfristig eine qualitativ hohe landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion in einer biologisch und landschaftlich vielfältigen Schweiz ermöglichen.

Zielgruppen: Fachpersonen aus Landwirtschaft, Natur- und Landschaftsschutz und aus Politik, Verwaltung, Verbänden; KonsumentInnen

Präsentation von Hans Ulrich Gujer (BAFU)

Präsentation von Hans-Jörg Lehmann (BLW): deutsch

Präsentation von Hans-Jörg Lehmann (BLW): französisch

Präsentation von Urs Schneider (SBV)

Ergebnisse

N7 KonsumentInnen entscheiden

WWF Schweiz
Felix Meier und Jenni Zimmermann, WWF Schweiz
Mit der Wahl von umweltgerechten Produkten spielen KonsumentInnen nebst der Politik und der Wirtschaft eine zentrale Rolle für die Qualität des Angebotes. Die Information, Aufklärung sowie die Motivation der KonsumentInnen ist deshalb gefordert. Wozu und wie lassen sich KonsumentInnen bewegen?

Zielgruppen: Fachpersonen und Interessierte aus NGO und Unternehmen; KonsumentInnen

Ergebnisse

N8 Die Anpassung der Schweiz an den Klimawandel (Teil 2)

ecos
Dieser Workshop wurde mit Workshop N10 "Klimaschutz von der Wirtschaft - für die Wirtschaft" zusammengelegt.

Ergebnisse und Präsentationen siehe Workshop N10

N9 Wozu braucht die Schweiz eine Biodiversitätsstrategie?

Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz
Werner Müller, SVS/BirdlLife Schweiz; Werner Suter, Forum Biodiversität Schweiz
Renommierte Wissenschafter des Forums Biodiversität haben in einer Studie die Notwendigkeit einer Biodiversitätsstrategie begründet und Wege für ihre Erarbeitung aufgezeigt. Dieser Workshop überprüft die Argumente wie auch die Gegenargumente des Bundesrates und erarbeitet eine Empfehlung für die Politik.

Zielgruppen: Fachpersonen und Interessierte aus Naturschutz, Politik, NGO und Wissenschaft

Präsentation

Ergebnisse

N10 Klimaschutz von der Wirtschaft - für die Wirtschaft

Schweizerische Vereinigung für ökologisch bewusste Unternehmensführung
ÖBU
Gabi Hildesheimer, ÖBU; Thomas Eiche, van Baerle AG; Eckhard Plinke, Bank Sarasin
Nicht nur für eine klimafreundliche Politik, auch für eine klimafreundliche Wirtschaft ist es höchste Zeit. Wie können Unternehmen davon profitieren und wo liegen für sie die Risiken?

Zielgruppen: Lösungsansätze dieses Dilemmas? Fachpersonen und Interessierte aus Wirtschaft und Politik, interessierte Öffentlichkeit

Präsentation Eckhard Plinke

Präsentation von Roland Hohmann

Präsentation von Thomas Eiche

Ergebnisse

N11 Naturschutz als zweites Motiv für Fair Trade

Helvetas
Tobias Meier, Helvetas; Fachperson von Max Havelaar; Daniel Rüfenacht, Switcher
ProduzentInnen in so genannten Entwicklungsländern leiden unter dem konstanten Druck der Weltmarktpreise, und indirekt leidet auch die Umwelt. Gegensteuern kann man durch den Einkauf biologischer und fair gehandelter Produkte. Welche Handlungsmöglichkeiten haben Unternehmen, NGO und der Staat, um eine Änderung des Konsumverhaltens zu bewirken?

Zielgruppen: Fachpersonen und Interessierte aus dem Lehr- und Sozialbereich

Ergebnisse

N12 Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes, ein Widerspruch?

BAFU
Werner Schärer, BAFU
Im Waldprogramm Schweiz von 2004 wird die Ausscheidung von Vorrangfunktionen postuliert. Diese Konzeption ist kein Widerspruch zur Multifunktionalität des Waldes, sondern ein Schlüssel, um die Wirtschaftlichkeit der Forstbetriebe zu erhöhen. Welche Konsequenzen ergeben sich für Öffentlichkeit, Waldeigentümer, Kantone und Bund?

Zielgruppen: Forstleute und interessierte Öffentlichkeit

Ergebnisse

N13 Werte im Natur- und Landschaftsschutz

BAFU
Christoph Fisch, BAFU
Angesichts der heutigen Umweltprobleme stellt sich die Frage des ethisch vertretbaren Umgangs des Menschen mit Natur und Landschaft. Inwieweit werden die Werte von Natur und Landschaft bei Eingriffen berücksichtigt? Welche ethischen Anschauungen beeinflussen die Entscheide?

Zielgruppen: Interessierte an Natur-, Landschafts- und Heimatschutz aus Verwaltung, Raumentwicklung und landschaftsverändernd tätigen Politikbereichen

Ergebnisse

N14 Pflanzen oder Menschen?

Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern und Forum Biodiversität Schweiz
Claude Martin, WWF International; Martin Sommer, DEZA; Stephan Rist, National Centre of Competence in Research (NCCR)
Erhaltung und Schutz der Biodiversität liegen in vielen Entwicklungsländern im Konflikt mit dem Erreichen von Entwicklungszielen. Wo liegen mögliche Lösungsansätze dieses Dilemmas?

Zielgruppen: Interessierte Öffentlichkeit

Ergebnisse