Deutschsprachige Workshops

D01 - Technologieförderung im Dienste des Natur- und Landschaftsschutzes:

Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Präsentation: Daniel Zürcher, BAFU; Stephan Brenneisen, ZHAW; Beatrice Miranda, BAFU

Moderation: Daniel Zürcher

Der Workshop präsentiert die Grundsätze der finanziellen Förderinstrumente des Bundes (BAFU und KTI), die bisher für Projekte im technischen Bereich des Natur- und Landschaftsschutzes nur wenig genutzt werden. Ein laufendes Projekt im Bereich Naturschutz wird vorgestellt und weitere mögliche Projektideen werden generiert.

Zielgruppe: Forschende mit praxisnahen innovativen Ideen, Firmen mit Technologien, die für den natur- und Landschaftsschutz eingesetzt werden können, Behörden und NGO-Vertreter

D02 - Angewandte Forschung und Naturschutz im Weinbau

Delinat AG und Forschungsinstitut für Biologischen Landbau (FiBL)

Präsentation: Daniel Wyss, Delinat; Markus van der Meer, FiBL

Moderation: Daniel Wyss, Markus van der Meer

Der Einfl uss des Bioweinbaus auf die Umwelt wird durch Anwendung einer neuen Software bewertet. Es werden Weine degustiert, die aus pilzwiderstandsfähigen Sorten gewonnen werden. Präsentation: praxisbezogene Lösungsansätze zu Umwelt, Weinqualität, Ertragssicherheit.

Zielgruppe: Umweltberater, Winzer, Landschaftsplaner und -architekten, Weinkonsumenten, Landwirte, Wissenschaftler

D03 - Transfer oder Koproduktion von Wissen? Fallbeispiele aus der Nachhaltigkeitsforschung im Süden und Norden

Direktion für Enwicklungszusammenarbeit (DEZA) mit Centre for Development and Environment (CDE), Universität Bern

Präsentation: Karl Herweg, Stephan Rist und Andrea Roth/Sebastien Boillat, CDE

Moderation: Markus Giger, CDE

Anhand von Fallstudien (Bodenschutz in der Schweiz; nachhaltige ländliche Entwicklung in Peru) wird aufgezeigt, wie die Koproduktion von Wissen für die nachhaltige Entwicklung mit einer systematischen Zusammenarbeit zwischen Forschern und den betroffenen Akteuren angegangen werden kann.

Zielgruppe: Fachpersonen aus internationaler Zusammenarbeit, Forschung, Umweltschutz

D04 - Von der Forschung zur Praxis – von der Praxis zur Forschung

Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und Forum Biodversität Schweiz

Präsentation: Matthias Buchecker, WSL; Andreas Knutti, WWF; Hans Peter Willi, BAFU

Moderation: Tobias Buser und Manuela Di Giulio, WSL

Wie können Forschung, Praxis und Politik besser zusammenarbeiten, um drängende Umweltprobleme anzugehen und zu lösen? Ziel des Workshops ist es, Erfolgsfaktoren und „best practices“ zur Kooperation auszuarbeiten und zu bündeln. Als Ausgangspunkt dient das Rhone-Thur-Projekt.

Zielgruppe: Entscheidungsträger und Interessierte aus Verwaltung, Politik, NGOs, Forschung und Wirtschaft

D06 - Klimawandel – Herausforderung für Natur und Landwirtschaft

Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART

Präsentation: Jürg Fuhrer ART und evtl. eine Fachperson zu Neophyten und Biodiversität

Moderation: Jürg Fuhrer

Ausgehend von den Input-Referaten zum Klimawandel und den Auswirkungen auf Wasserhaushalt, Flora und Fauna und auf die Landwirtschaft der Schweiz werden die Bedeutung der erwarteten Veränderungen sowie Anpassungen und Risikomanagement diskutiert.

Zielgruppe: Fachleute der Wissenschaft, Organisationen und Verwaltung mit Bezug zu Wasser- und Landnutzung sowie Biodiversität

D07 - Grünes Wissen verankern als gesellschaftlicher Auftrag

Grün Stadt Zürich

Präsentation: Karin Hindenlang und Ruedi Winkler, Grün Stadt Zürich

Moderation: Karin Hindenlang

Anhand der städtischen Grünbuchstrategie und des Konzeptes «Grünes Wissen» werden die Handlungsfelder der Bildung und Bewusstseinsförderung über die Natur geklärt. Welche Partnerschaften versprechen Synergien und welche Ansätze einer Wirkungsanalyse von Umweltbildungsmassnahmen gibt es?

Zielgruppe: Entscheidungsträger in Politik und öffentlicher Verwaltung, Umweltbildner, Pädagogen

D08 - Konfliktlösungen im Spannungsfeld Natursport – Naturschutz

Hochschule für Technik Rapperswil, Institut für Landschaft und Freiraum (HSR – ILF)

Präsentation: Karin Wasem, HSR – ILF und Ruedi Thomi, Transa

Moderation: Dominik Siegrist, HSR – ILF

Im Workshop werden Wege aufgezeigt, wie Sporttreibende und Erholungsuchende für Belange von Natur und Landschaft sensibilisiert werden können. Neben konkreten Konfliktlösungsbeispielen wird die Strategie «Raus. Aber richtig.» des Outdoor-Anbieters Transa vorgestellt. Diskussion und Erfahrungsaustausch.

Zielgruppe: In Konflikte zwischen Sport- und Naturschutzinteressen Involvierte, darunter Vertreter/-innen von Gemeinden, Tourismusorganisationen und Behörden sowie Angehörige von Sport- und Umweltverbänden

D09 - Grüne Produkte und Services zwiwschen Unternehmensverantwortung und Kundenwünschen

IKEA, Migros und Swisscom

Präsentation: Dieter Bürgi, Migros; Michael Guggisberg, Swisscom; Stephan Lötscher, IKEA

Moderation: Felix Meier, WWF

Drei Mitglieder der WWF Climate Group disktueren Chancen und Herausforderungen bei der Absicht, mit umweltfreundlichen Produkten zum Klimaschutz beizutragen. Treffen solche Angebote auch die Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden? Dies wird anhand verschiedener Beispiele mit unterschiedlicher Umweltrelevanz in Herstellung und Betrieb diskutiert.

Zielgruppe: Konsumenten, Umweltbeauftragte

D10 - Umweltpsychologie – Umweltverhalten verstehen und fördern

Initiative Psychologie im Umweltschutz (IPU) Schweiz

Präsentation: Annette Jenny, IPU

Moderation: Annette Jenny und Ursula Schnellmann, IPU

Ob Naturschutz, Mobilität oder Konsum: Das menschliche Denken, Fühlen und Verhalten spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Psychologie im Umweltschutz liefert Know-how, Umweltverhalten besser zu verstehen und zu beeinflussen. Im Workshop wird die eigene Arbeit vor dem Hintergrund dieses Wissens kritisch reflektiert.

Zielgruppe: Personen, die sich mit Verhaltensbeeinflussung beschäftigen, z.B. in der Kampagnenarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation oder Bildung

D11 - Wissen – und doch nicht handeln

Konferenz der Beauftragten für Natur- und Landschaftsschutz (KBNL)

Präsentation: Klaus Seeland, ETHZ; Jacqueline Frick, WSL; Ulrich Siegrist, a. Nationalrat

Moderation: Urs Meyer-Dotta, KBNL

Probleme wie das Aussterben von Arten oder Landschaftszerstörungen sind bekannt – trotzdem, der Weg vom Kopf zur Hand ist viel zu lang. Wieso besteht diese Diskrepanz und weshalb verfügen Natur und Landschaft über keine politische Lobby? Entwicklung eines Aktionsplans mit ersten konkreten Massnahmen zum Aufbau einer wirksamen politischen Lobbyarbeit.

Zielgruppe: Politikerinnen und Politiker, NGOs, Mitarbeitende von öffentlichen Verwaltungen

D12 - Warum wird in Gefahrenzonen immer noch gebaut?

Die Mobiliar

Präsentation: Einführung Markus Horstmann, Die Mobiliar. Diskussion mit einem Vertreter Kantonsexekutive; Peter Flück (Gemeindepräsident Brienz); Gian Reto Bezzola, Bundesamt für Umwelt; Bruno Spicher, Die Mobiliar

Moderation: Sonja Hasler, SF DRS

Man weiss, «wo der Bach kommt», «wo die Lawine runtergeht». Trotzdem wird auch in Gefahrengebieten gewohnt, renoviert und neu gebaut. Das kann gefährlich und teuer sien. Wer den Schaden hat, wehrt sich gegen ungenügenden Schutz vor Naturereignissen. Dazu gehören die Versicherer. Warum alle anderen Betroffenen noch viel zu oft wegschauen, wird in dieser Runde von direkt Verantwortlichen diskutiert.

Zielgruppe: Interessierte Kongressteilnehmer

D16 - Wirkungskontrollen in Naturschutzgebieten als Instrument zur Verbesserung von Schutzmassnahmen

Pro Natura

Präsentation: Susanna Meyer, Pro Natura und N.N. (Wissenschaftsvertreter)

Moderation: Urs Tester, Pro Natura

Die Betreuung von Naturschutzgebieten soll auf die Wirkuingsziele ausgerichtet sein. Doch wie wird überprüft, ob diese erreicht werde? Welche Wirkungskontrollen braucht es für eine erfolgreiche Naturschutzarbeit? Dazu gehen Ansichten von Wissenschaftlern und Praktikern auseinander.

Zielgruppe: Fachpersonen aus Wissenschaft, Verwaltung, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Interessierte

D17 - Harziger Wissenstransfer zwischen Umweltwissenschaft und Praxis

sanu und Bundesamt für Umwelt (BAFU)

Präsentation: Vertreter Wissenschaftsbetrieb, Umweltpolitik und Umweltschützher, Vertreter Umweltnutzer/Wirtschaft

Moderation: Alfred Wittwer, sanu

Forschungsvorhaben, wie NFP hegen den Anspruch der Praxisorientiertheit. Die Schnittstelle Forschung – Praxis ist aber in der Umweltforschung weiterhin ein nadelöhr. Der Workshop analysiert und verdichtet Ansätze und Erfolgsfaktoren der Förderung einer nachhaltigen Umweltforschung.

Zielgruppe: Wissenschaftler, Forschungspolitiker, Bildungsanbieter, Bildungspolitiker

D20 - Ökologie und Nachhaltigkeit: von der Forschung über die Lehre in die Praxis – Bildung und Beratung in der Schweizer Landwirtschaft

Schweizerischer Bauernverband (SBV)

Präsentation: Jakob Rösch, SBV, Michael Winzeler, Agroscope sowie ein Lehrer/Berater eines landwirtschaftlichen Bildungszentrums und ein Landwirt

Moderation: Sandra Helfenstein

Vermittlung und Diskussion der laufenden Aktivitäten in der landwirtschaftlichen Forschung und Bildung (Grund- und Weiterbildung, Beratung) und deren Umsetzung in der Praxis mit Schwerpunkt auf den Bereichen Natur- und Landschafsschutz, Umgang mit den natürlichen Ressourcen etc.

Zielgruppe: Vertreter von Schutz- und Umweltkreisen, Medien, Interessierte, die sich über die landwirtschaftliche Forschungs- und Bildungstätigkeiten und deren Umsetzung in der Praxis informieren wollen

D23 - seed sustainability – erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Praxis und Wissenschaft

seed sustainability, ETH Zürich

Präsentation: Martina Mittler und Katja Brundiers, seed sustainability

Moderation: Martina Mittler und Katja Brundiers

Nachhaltigkeit ist Ihr Anliegen. Sie suchen Lösungen zur praktischen Umsetzung? seed sustainability – Fachstelle für Projektkoordination – vermittelt innovative Forschung im Bereich Nachhaltigkeit, die Ihren Bedürfnissen Rechnung trägt. Wie? Das zeigen wir Ihnen anhand aktueller Themen.

Zielgruppe: Vertreter/-innen aus der Praxis und aus dem Hochschulbereich sowie Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen

D24 - Umweltbildung – Vollzugsinstrument der Umweltpolitik oder Fehlinvestition? Möglichkeiten und Grenzen der Wirkungsorientierung in der Umweltbildung

„Service Umwelt“. Eine Kooperation der ETH Zürich, Fachhochschule Zürich, Hochschule für Technik Rapperswil, SILVIVA, sanu und BAFU

Präsentation: Bildungsexperte; Verantwortliche Vollzugsbereich BAFU; Umweltpolitiker/-inn oder Vollzugsadressat Umweltpolitik

Moderation: Peter Lehmann, sanu

Grundsätze der wirkungsorientierten Bildung werden definiert und Wirkungsindikatoren eruiert. Erfahrungen bei der Wirkungsmessung werden aufgezeigt und Umweltbildung wird als Vollzugshilfe der Umweltpolitik positioniert. Regulierungsmöglichkeiten zur Förderung wirkungsorientierter Umweltbildung werden diskutiert.

Zielgruppe: Bildungsanbieter, Bildungspolitiker, Bildungsfinanzierer, Umweltpolitiker

D25 - Mögliche Beiträge von Umweltlabels, -standards und -managementsystemen zur Realisierung von Umweltschutzzielen – unter besonderer Berücksichtigung der internationalen Kyoto-Mechanismen

Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS)

Präsentation: Arianna Bisaz und Silvio Leonardi, SQS

Moderation: Silvio Leonardi

Vom komplexen Wissen zu konkreten Umsetzungshilfen: Vorstellung und kritische Würdigung von vorhandenen Instrumenten, die in/durch Organisationen konkreten Nutzen für die Umwelt bringen sowie Anregungen zu neuen Schemen.

Zielgruppe: Umsetzungswillige Macher aus Wirtschaft, Verwaltung und NPOs

D26 - Vermarktung von Biodiversitätsprodukten – Chancen und Risiken

Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)

Präsentation: Hans-Peter Egler, SECO; Bela Bartha, Stiftung ProSpecieRara; Peter Duelli, WSL; Giuseppe Domeniconi, Slow Food

Moderation: Christian Heuss, Schweizer Radio DRS

Biodiversitätsprodukte bieten die Möglichkeit, die biologische Vielfalt durch kommerzielle Nutzung zu erhalten und zu fördern. Wie müssen solche Produkte auf dem Markt positioniert werden, damit sie ihren Durchbruch erzielen? Wie kann der Begriff «Biodiversitätsprodukt» den Konsumenten verständlich übermittelt werden?

Zielgruppe: Interessierte, Forschende, NGOs, Einkaufsvertreter, Detailhandel, Konsumentenorganisationen

D27 - Landschaft als Gesundheitsressource – ein neues Forschungsfeld

Stiftung Landschaftsschutz Schweiz (SL)

Präsentation: Kathrin Sommerhalder und Andrea Abraham, Institut für Sozial- und Präventivmedizin, Uni Bern

Moderation: Raimund Rodewald, SL

«Landschaft tut gut.» Eine gezielte Gesundheitsförderung kann durch geeignete Landschaftsplanung angegangen werden. Die Bedeutung der Landschaft als Gesundheitsressource und die entsprechenden Potenziale im Bereich Tourismus, Freizeit sowie Berufsalltag werden erläutert und diskutiert.   

Zielgruppe: Fachleute aus Tourismus, Wirtschaft, Umwelt, Natur- und Landschaftsschutzkreisen, Krankenkassen etc.

D28 - Natur jenseits von Ökologie und Ökonomie

Stiftung Natur & Wirtschaft

Präsentation: Reto Locher, Stiftung Natur & Wirtschaft

Moderation: Tina Billeter, Stiftung Natur & Wirtschaft

Eine nachhaltige Entwicklung kann nur von innen kommen! Ein nachhaltiges Leben gelingt nur, wenn Kopf, Herz und Hand gemeinsam mitwirken. Wenn das gelingt, dann fühlen wir uns nicht mehr getrennt von der Natur – und müssen sie auch nicht mehr schützen. Dies ist kein Zustand, sondern ein Prozess: ein tägliches Gehen.

Zielgruppe: Interessierte, die sich für die Weiterentwicklung des Naturschutzes engagieren

D29 - Wie gelingt Umweltbildung?

Stiftung Umweltbildung Schweiz (SUB/FEE)

Präsentation: Maya Graf, Nationalrätin Grüne BL; Ueli Nagel, PHZH; Barbara Sitzel SILVIVA; Rolf Jucker, SUB/FEE

Moderation: Christoph Frommherz, SUB

In einer moderierten Diskussion spüren wir zusammen mit den Experten und Workshopteilnehmenden Rahmenbedingungen und Qualitätsmerkmalen nach, welche Umweltbildungsangebote zum Erfolg führen. Parallel dazu zeigt eine Ausstellung Beispiele gelungener Umweltbildung.   

Zielgruppe: Bildungsinteressierte, Bildungspolitiker, Bildungspraktiker

D30 - Förderung der Artenkenntnis – ein neues Verbundsystem

Swiss Systematics Society (SSS/ScNat), Arbeitsgruppe Bildung Artenkenntnis

Präsentation: Ambros Hänggi, Naturhistorisches Museum Basel

Moderation: Yves Gonseth, Centre Suisse de Cartographie de la Faune, Neuchâtel (CSCF)

Ein nationales Internet-Portal zu Aus- und Weiterbildungsangeboten in Artenkenntnis mit Standardisierung der Kursangebote (Vergleichsmöglichkeit) wird vorgestellt. Möglichkeiten der Vernetzung und nachhaltigen Organisation sollen erarbeitet werden.

Zielgruppe: Kursanbieter und -besucher aus Hochschulen, Umweltberufen, Naturschutzorganisationen, Museen oder Fachstellen mit Bezug zur Natur

D31 - Ernten und Schützen

Weleda AG

Präsentation: Andreas Ellenberger und Michael Leuenberger, Weleda; Nicolas Dostert, botconsult

Moderation: Michael Leuenberger

Anonymer Handel und steigende Nachfrage gefährden weltweit immer mehr Arznei- und Kosmetikpflanzen.  «Positive-to-nature»-Strategien und langfristige Kooperationen sind der Schlüssel zur Ökoeffektivität. Vorstellung und Diskussion von Weleda-Projekten in Südamerika und Europa.

Zielgruppe: Verarbeiter und Händler von pflanzlichen Rohstoffen, Natur- und Artenschutzfachleute, Fair-Trade-Interessierte, bewusste Konsument/-innen, Kommunikatoren

D32 - Welche Bedeutung haben Landschaft und Identität als regionale Entwicklungsfaktoren?

ZHAW Wädenswil, Fachstelle Landschaft und Regionalentwicklung

Präsentation: Christine Meier und Lukas Windlinger, ZHAW

Moderation: Christine Meier

Welchen Einfluss hat die Landschaftsqualität auf die Identifikation der Bevölkerung und der Gäste mit einer Region? Was zeichnet Orte mit Erlebnisqualität aus? Einflüsse und Fragen zum Themenkomplex Landschaft – Identität – regionale Entwicklung werden anhand eines aktuellen Forschungsprojektes diskutiert.

Zielgruppe: Fachleute aus Umwelt- und Sozialwissenschaften, Landschaftsplanung, Tourismus, Regionalentwicklung, Gemeinden, Regionen

D33 - Warum führt Wissen nicht zu Handeln? – Eine falsch gestellte Frage.

ZHAW Wädenswil, Zentrum Umweltbildung

Präsentation: Bruno Scheidegger, ZHAW

Moderation: Roger Johner

Anhand eines Modells für verhaltenswirksame Umweltbildung wird aufgezeigt, welche Faktoren, neben Wissen, das menschliche Handeln bestimmen. Es werden «richtige» Fragen und Lösungsansätze vorgeschlagen und mit den Workshop-Teilnehmer/-innen diskutiert.

Zielgruppe: Umweltbildungsfachleute, Umweltpolitiker

D34 - Themenweglandschaft Schweiz – Gemischtwarenladen oder ernst zu nehmende Botschaften?

ZHAW Zentrum Umweltbildung

Präsentation: Fredy Nipkow, Thomas Hofstetter und Christoph Müller ZHAW

Moderation: Thomas Hofstetter, ZHAW

Was macht einen Themenweg erfolgreich, was kann er vermitteln? Eine Sammlung zeigt die methodische Vielfalt von Themenwegen in der Schweiz (www.themenwege.unr.ch). Anhand einer Ausstellung von Beispielen werden Ziele, Sinn und Nutzen erarbeitet.

Zielgruppe: Umweltbildungs- und Kommunikationsfachleute, Interessenvertretungen von Tourismus, Naturschutz, Wald, Gemeinden u.a.

D35 - Über das Wissen der gesundheitsfördernden Wirkung eines Aufenthalts im Grünen – spezifisch im urbanen Wohnumfeld

ZHAW, Wädenswil, Zentrum Urbaner Gartenbau

Präsentation: Petra Hagen und Fabian Beyeler, ZHAW

Moderation: Fabian Beyeler

Der Workshop gibt einen Überblick zum Stand der Forschung sowie Einblicke in aktuelle Projekte betr. Lebensqualitäten und Wohlbefinden. Parameter für eine nachhaltige und gesundheitsfördernde Freiraumplanung von urbanen Wohnumfeldern werden gesammelt und definiert.

Zielgruppe: Umweltplaner/-innen, Landschaftsarchitekten/-innen, Wohnbaugenossenschaften, Grünämter, Stadtplanungsämter

D36 - Über Tierbegegnungen zur Umweltbildung

zooschweiz

Präsentation: Andreas Heldstab, Zoo Basel; Niklaus Studer, Sozialarbeiter/Sozialpädagoge

Moderation: Erika Hager, Zoo Basel

Natur, Zoo, Bauernhof, schuleigenes Ziegengehege: Da werden Tiere beobachtet oder versorgt. Wie tragen diese Tierbegegnungen zur Umweltbildung bei? Diskussionen und Einblicke in Theorie und Praxis der Umweltbildung, inkl. Bericht zum Kinderzoo Basel.

Zielgruppe: Personen aus Naturschutz, Gemeinden, Bildung und Vermittlung